Pull-Fluss (Pull System)

Die Pull-Fluss (Pull System) ist das Organisationsmodell für Produktion und Logistik, das diametral entgegengesetzt zum Pushed Flow. Er ist einer der Eckpfeiler des Lean Management und des Toyota-Produktionssystems (TPS), die auf die Produktion abzielt Just-in-Time (JIT).

Vertiefte Definition : In einem Pull-System wird die Produktion eines Produkts oder einer Komponente erst durch einen tatsächliches Verbrauchssignal die von der nachgeschalteten Arbeitsstation oder von einem verbindlichen Kundenauftrag ausgegeben wird. Mit anderen Worten: Nichts wird hergestellt, bevor es gebraucht wird und wo es gebraucht wird. Dieses System legt den Schwerpunkt auf die Reaktionsfähigkeit, Die Flexibilität und vor allem die drastische Reduzierung von Verschwendung die mit Lagerbeständen und Überproduktion verbunden sind. Es ist der (interne oder externe) Kunde, der den Wertstrom «zieht».

Die operativen Mechanismen des Pull-Flusses

Die Umsetzung eines Pull-Systems erfordert operative Disziplin und den Einsatz spezieller Werkzeuge, die ein Berater für digitale Transformation in seine Vorgehensweise einbezieht. Lean Manufacturing :

A. Kanban: Das Herzstück des Ziehungssignals

Die Kanban (japanisches Wort für “Etikett” oder “visuelles Signal”) ist das symbolträchtigste Werkzeug des Flux Tiré. Es dient als Kommunikationssystem zwischen den Stationen:

  1. Die Vorwärtsstation verbraucht Teile aus dem Pufferlager.
  2. Das Etikett (oder das elektronische Signal in der Industrielle Digitalisierung) wird entnommen und an die vorgelagerte Station gesendet.
  3. Dieses Signal erlaubt der vorgelagerten Station, nur die verbrauchte Menge zu produzieren. Kanban hält also den Lagerbestand zwischen zwei Stationen auf einem vorher festgelegten Minimum und verhindert, dass sich unnötige Teile ansammeln.

B. Die Nivellierte Produktion (Heijunka)

Um sicherzustellen, dass der Gezogene Fluss keine Belastungsspitzen für die vorgelagerte Stelle erzeugt, verlangt das Lean-System eine nivellierte Produktion (Heijunka). Dies bedeutet, dass die Produktion geglättet wird, indem die Modelle (oder Referenzen) auf der Linie in kleinen Chargen gemischt werden, anstatt große Chargen einer einzigen Referenz zu produzieren. Diese Nivellierung sorgt für eine stabile Arbeitsauslastung, die für das Erreichen des Taktzeit.

C. Taktzeit: Der Kundenrhythmus

Die Taktzeit ist die Geschwindigkeit, mit der ein Produkt hergestellt werden muss, um die Kundennachfrage zu befriedigen. Sie wird berechnet, indem die verfügbare Arbeitszeit durch die Kundennachfrage dividiert wird. In einem Pull-Flow-System sind alle Prozesse so dimensioniert und getaktet, dass sie diese Taktzeit einhalten, wodurch sichergestellt wird, dass die Produktion perfekt mit dem Verkauf synchronisiert ist.

Strategische Vorteile des Pull-Flusses für die industrielle Leistung

Die Einführung des Pull-Flusses verändert den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens radikal :

  • Reduzierung der Lagerbestände (Muda) : Das wichtigste Ziel. Indem nur das produziert wird, was auch verbraucht wird, werden die laufenden Bestände minimiert (WIP) und die Bestände an fertigen Produkten. Dadurch werden Kapital (Verringerung des Working Capital) und Platz frei.
  • Qualitätsverbesserung : Die Reduzierung der Vorräte Stempel legt Qualitätsprobleme oder Fehlfunktionen von Maschinen sofort offen (die Erdrosselnde Flaschenhälse). Wenn der Bestand niedrig ist, bringt jeder Fehler oder Ausfall die Kette schnell zum Stillstand. Dieser positive Druck zwingt das Team, Probleme an der Quelle zu lösen (Root Cause Analysis - RCA) über die’Kontinuierliche Verbesserung (KAIZEN). Der Pull-Feed macht Probleme sichtbar.
  • Reduzierung der Lead Time (Überfahrtszeit) : Das Produkt verbringt weniger Zeit damit, in den Pufferlagern zu warten. Die Zeit zwischen Bestellung und Lieferung wird verkürzt, was die Kundenzufriedenheit erhöht und die Reaktionsfähigkeit auf den Markt verbessert.
  • Hohe Flexibilität : Das Arbeiten in kleinen Losen (durch die Reduzierung der Werkzeugwechselzeiten, SMED) ermöglicht eine schnellere Anpassung der Produktionslinie an die Vielfalt der nachgefragten Produkte, im Gegensatz zum Modell von Pushed Flow.

Herausforderungen und die Rolle des Industrial Engineering

Der Übergang zum Pull-Feed ist komplex und erfordert eine gründliche Vorbereitung :

  1. Verlässlichkeit des Prozesses : Der Pull-Fluss toleriert keine ungeplanten Maschinenstopps. Er erfordert eine hervorragende Vorbeugende Instandhaltung oder Prädiktiv (oft unterstützt durch die digitale Transformation) und eine hohe Qualität gleich beim ersten Mal (First Time Right).
  2. Beherrschung der Nachfrage : Eine extrem unbeständige Kundennachfrage kann den gesamten Flow Tir schwierig machen. Der Berater in Wirtschaftsingenieurwesen soll helfen, den Entkupplungspunkt ideal (der Punkt der Lieferkette bei dem der Fluss von gedrückt zu gezogen wechselt) und die Sicherheitsbestände zu dimensionieren, die notwendig sind, um die Upstream-Variabilität aufzufangen.
  3. Standardisierung : Die Prozesse müssen perfekt standardisiert sein (über den Herstellungsordner), damit das System ohne menschliche Fehler funktioniert.

Letztendlich ist der Gezogene Fluss Ausdruck der Operative Leistung. Es ermöglicht dem Unternehmen, genau das zu produzieren, was der Kunde will, wann er es will, mit der höchstmöglichen Qualität und bei minimalen Kapitalkosten.

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